Tag 1 – Ich lauf mal los

von | 20. Apr.. 2024

Zu Fuß auf dem Pilgerweg von
Berlin nach Santiago de Compostella

Via Imperii:

Berlin – Teltow  (22,5km)

Meine erste Berührung

Das Pilger-Zentrum St. Jacobi in Berlin-Kreuzberg ist die Anlaufstelle für alle Pilger, die auf der Via Imperii unterwegs sind. Hier gibt es Infos zum Weg und Übernachtungsmöglichkeiten, Pilgerpass und natürlich einen Stempel.

Pilgerzentrum Berlin-Kreuzberg

Machen wir es offiziell

Perfekt plaziert ins erste Feld meines Pilgerpasses hat die Sekretärin vom Pilgerbüro meinen ersten Stempel. Dies war garnicht so einfach, denn der von mir umgestaltete Pilgerpass hat nun 216 Stempelfelder. (Bauanleitung gebe ich gerne weiter, wenn’s interessiert).

Weg mit vielen  Überraschungen

Kaum eine Stunde durch Kreuz-und-berg  gelaufen, stehe ich vor meiner zweiten Anlaufstelle der Königin-Luise-Gedächniskirche in Schöneberg, im Volksmund auch Käseglocke genannt. Hier gibt es vor der Eingangstür eine Selfservice-Stempelstelle. Wie praktisch, man ist nicht auf die Öffnungszeiten angewiesen.

 

Königin-Luise-Gedächniskirche
Stempelstelle Schöneberg
Elektroverteilerhaus

Ebenfalls überrascht hat mich diese Trafostation auf dem Drachenspielplatz an der Sembritzkistraße. Von hier aus sind es noch 2960 Kilometer bis nach Santiago de Compostela. Für mich etwas mehr, da ich noch den ein und anderen Umweg gehe. Das Bild macht einfach Lust auf mehr.

 

Hinweis am Südbahnhof

Hinweise am Wegrand

Der durch Berlin führende Jakobsweg ist schon sehr gut ausgeschildert, so das ich mich auf der Strecke nach Teltow praktisch nicht verlaufen konnte.

Leichte Entscheidung

Hat der auf mich gewartet?

Nein, da werde ich nicht schwach.

Nach 22,5 km, überwiegend Stadtgebiet  in Teltow angekommen, habe ich dann doch für einen Bus nach Hause entschieden. Für eine Couch-Potato wie mich war der Tag schon eine riesen Leistung aber ich bin froh es gemacht zu haben.

Grüne Reise nach Santiago:

Tag 1
Berlin – Teltow (22,5 km)

1 Kommentar

  1. L

    ..und wo biste jetzt:
    Sportlich wär nat. der Westen,
    in LEV sind bekanntl. die Besten.
    Wie weit die Füsse tragen,
    sollst du mich recht nicht fragen,
    reicht doch bald die Kohle
    kaum für eine Sohle.
    Jedoch Schweiß macht heiß,
    das weiss auch jeder Greis
    (solang er’s noch weiß).
    GL

    Antworten

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